Die Millenniums-Entwicklungsziele
im Südlichen Afrika



Simbabwe

Als Simbabwe 1980 nach langem Befreiungskampf unabhängig wurde, bestand große Hoffnung, dass das Land zu einem Beispiel erfolgreicher eigenständiger Entwicklung im Südlichen Afrika werden könnte. Diese Hoffnungen haben sich aus unterschiedlichen Gründen nicht erfüllt. Die Tatsache, dass die Eigentumsverhältnisse nach der Unabhängigkeit nicht grundlegend verändert wurden, sondern die weißen Farmer einen Großteil des fruchtbaren Landes behielten (wenn sie es nicht freiwillig verkauften), hatte zur Konsequenz, dass der große Teil der schwarzen Bevölkerung in den ländlichen Gebieten bitterarm blieb und mit kleinen semi-ariden Feldern ein karges Auskommen fristen musste. Entsprechend groß ist die politische Verbitterung. Die Lebenssituation der Armen in den Städten verbesserte sich – wenn überhaupt – nur sehr langsam. Dafür bildete sich eine schwarze Oberschicht, die in jene Villen zog, die ausgewanderte weiße Familien hinterlassen hatten. So wuchs die Entfremdung zwischen politischer und wirtschaftlicher Führungsschicht und der breiten Bevölkerung, während das Verhältnis zwischen schwarzer und weißer Bevölkerung spannungsreich blieb.

UNDP-Daten zu den Millenniumszielen in Simbabwe:
Zusatzinfo 1
Zusatzinfo 2

Weltbank-Daten zu den Millenniumszielen in Simbabwe:
Zusatzinfo 3

Weitere ausführliche Informationen zu Simbabwe finden Sie auf der Webseite der
Informationsstelle Südliches Afrika.

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