Die Millenniums-Entwicklungsziele
im Südlichen Afrika



Malawi

Ziel 7: Sicherung der ökologischen Nachhaltigkeit

Nach Einschätzung der Welternährungsorganisation FAO gehört Malawi neben Simbabwe und Sambia zu den Ländern im Südlichen Afrika, die am stärksten von den globalen Klimaveränderungen betroffen sein werden und schon jetzt mit deutlich geringeren Niederschlägen leben müssen. Henri Josserand, der Direktor des Hunger-Frühwarnsystems der Vereinten Nationen erklärte Ende Juni 2005: "Besonders im Südlichen Afrika ist ohne Frage die Zahl der Dürreperioden in den letzten Jahren deutlich gestiegen. Es gibt in den letzten vier, fünf Jahren eine Häufung von Dürrejahren, die sich ungewöhnlich rasch wiederholen." Besonders die Situation in Malawi biete Anlass zur Sorge. Das regionale Klima und die Bodenqualität werden zusätzlich dadurch negativ beeinflusst, dass in Malawi jedes Jahr 2,8% der Waldflächen zerstört werden.

Der Anteil der Bevölkerung mit Zugang zu sauberem Trinkwasser stieg von 1990 bis 2002 von 41% auf 67%. Wenn die Versorgung in einem etwas höheren Tempo verbessert würde, ließe sich das Millenniumsziel erreichen. 46% der Bevölkerung hatten 2002 Zugang zu einer angemessenen sanitären Entsorgung. Im Jahre 1990 hatte dieser Wert 36% betragen. Das Millenniumsziel der Halbierung der Zahl der Menschen ohne eine angemessene Entsorgung ist also bei weitem noch nicht erreicht, aber es ist zu berücksichtigen, dass die bisher erreichten 76% ein im regionalen Vergleich hoher Wert sind.

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