Die Millenniums-Entwicklungsziele
im Südlichen Afrika



Lesotho

Ziel 2: Verwirklichung der allgemeinen Primarschulbildung

Lesotho wendet ein Zehntel seines Sozialprodukts für Bildungszwecke auf, ein fast doppelt so hoher Anteil wie zum Beispiel Swasiland. Im Jahre 2000 wurden in Lesotho die Schulgebühren für die Grundschule abgeschafft, was die Zahl der Schulkinder rasch ansteigen ließ. 1990 gingen 72,8% aller Kinder im Grundschulalter in eine Schule, 2002 waren es 85,8%. Inzwischen können mehr als 90% der Jugendlichen lesen und schreiben, der Anteil der Analphabeten in der Gesamtbevölkerung liegt bei lediglich 16%. Lesotho hat also gute Aussichten, das Millenniumsziel zu erreichen.

Als Problem erweist sich der große Umfang der Kinderarbeit. So sinkt die Zahl der Jungen in den Schulen deutlich, wenn sie in das Alter kommen, wo sie traditionell das Hüten des Viehs übernehmen. Eine Studie der Regierung ließ Anfang April 2005 das Ausmaß von Kinderarbeit erkennen. UNICEF stellt zu den Ergebnissen fest: "Die Studie enthüllt das Ausmaß des Elends, unter dem Kinder und junge Leute leiden, weil sie immer abhängiger von unterschiedlichen Formen der Arbeit sind, um mit ihrer Armut und derjenigen ihrer von HIV/AIDS betroffenen Familien fertig zu werden. Die Studie über ‚Kinder als Hausangestellte’ enthüllt die sehr stark von Misshandlungen geprägten Beziehungen, die zwischen diesen Kinder-Hausangestellten und ihren Arbeitgebern bestehen."

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